Elektronische Sicherungsanlagen

Bei hochwertigen Wohn- und Gewerbeobjekten kommen neben den vorhandenen mechanischen Sicherungen verstärkt elektronische Sicherungsanlagen als zusätzliche Schutzmaßnahme gegen Eigentumsdelikte zur Anwendung.

Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, werden bei der Überprüfung und Begutachtung der Sicherungseinrichtungen im Bereich von Gebäuden und Wohnungen auch Untersuchungen an vorhandenen Gefahrenmeldeanlagen und elektronischen Diebstahlsicherungen durchgeführt. Ziel der Untersuchung ist es festzustellen, ob eine Überwindung der Gefahrenmeldeanlage stattgefunden hat, im Vorfeld Manipulationen vorgenommen wurden und ob die Gefahrenmeldeanlage zum Zeitpunkt des Schadeneintritts eingeschaltet war.

Im Rahmen der Überprüfung werden die elektronischen Sicherungseinrichtungen auf Funktion, Betriebssicherheit und mögliche Schwachstellen untersucht, Ergebnisspeicher ausgelesen, Empfangsprotokolle analysiert und (VdS-)Atteste mit dem Istzustand verglichen, um mögliche Regressansprüche rechtzeitig zu erkennen und zu dokumentieren.

Auf der Grundlage dieser Ergebnisse und dem sich aus dem Spurenbild ergebenden Tathergang wird analysiert und eine Plausibilitätsprüfung mit dem Ziel vorgenommen, ob das Schadenereignis mit den Untersuchungsergebnissen in Einklang gebracht werden kann.

Die Untersuchungen an den Gefahrenmelde- und Sicherungsanlagen werden von dem mit uns in Kooperation stehenden Institut für angewandte Sicherheitstechnik (IfaS), Dipl. Ing. K.D. Okorn, vorgenommen.

Sie erreichen das unter www.ifas.de

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Anschlüsse und Stromversorgung

ungeordnete Kabelzuführung