Seminare

Unsere Seminare finden in einer überschaubaren Runde direkt mitten im Geschehen statt. Selbst Hand anlegen ist hier Pflicht – die erstellten Spuren werden in einer Nachbesprechnung analysiert.

Wir verfügen über einen großen Kursraum mit einer Ausstellung von diversen themenbezogenen Gegenständen sowie genügend Freiraum für einen Versuchsaufbau.

Teilnehmer erzeugen Einbruchsspuren

Teilnehmer erzeugen Glasbrüche

Seminarraum mit Ausstellung

Unser Seminarangebot

Wir bieten Ihnen ein wechselndes Angebot an interessanten Seminaren im Bereich der kriminaltechnischen Ermittlung.

Seminar: Kriminaltechnische Untersuchungen an Kraftfahrzeugen

Das von hier im Kriminaltechnischen Prüflabor GÖTH GmbH durchgeführte zweitägige Seminar hat im Wesentlichen das Ziel, dass Personen, die mit der Sachbearbeitung im Rahmen der Entwendung von Kraftfahrzeugen betraut sind, Kenntnisse darüber erlangen, welche Spuren dabei verursacht werden und welche Nachweismöglichkeiten bestehen.

Den so geschulten Schadenregulierern und/oder Sachbearbeitern sowie Kfz-Sachverständigen werden Kenntnisse vermittelt, die sich auf Entwendungsarten von Kraftfahrzeugen aller Art und auf Informationen aus den dazugehörenden Schlüsseln beziehen.

Dabei werden Grundlagen über das Tätervorgehen und das dabei erzeugte Spurenvorkommen, das bei der Entwendung von Fahrzeugen entsteht, aufgezeigt. Aufgrund praktischer Versuche werden die mechanischen Überwindungsmöglichkeiten mit den bekannten Werkzeugen der Fahrzeugöffnungstechnik vorgeführt. So entsteht einerseits eine Grundlage über die angewandten Überwindungsarten, andererseits ist die Basis anhand von bestimmten Spuren zu erkennen, ob eine Entwendung überhaupt stattgefunden hat oder diese auszuschließen ist.

Die Auswertung der Spuren stellt die Grundlage für einen Nachweis eines solchen Vorgehens dar.

Dem Sachbearbeiter werden darüber hinaus auch die Vielschichtigkeit der Überwindung oder Außerkraftsetzung von Wegfahrsystemen, die neben den bisher vorhandenen Methoden des Austausches auch Eingriffe in die Elektronik beinhalten, vermittelt. Dies kann nur einen allgemeinen Überblick darstellen. Für detaillierte Untersuchungen sind Grundlagen der Elektrotechnik erforderlich.

Ziel des Seminars kann es deshalb nur sein, dem Seminarteilnehmer Kenntnisse zu vermitteln, die die Grundlage für einen Anfangsverdacht darstellen. Ob ein Tatvorgehen durch manuelle Veränderungen oder Eingriffe in die Programmtechnik stattgefunden hat, kann letztlich nur die kriminaltechnische Untersuchung bzw. das Auslesen der Speicher ergeben. Deshalb wird in dem Seminar dem Sachbearbeiter dargestellt, welche Möglichkeiten des Nachweises überhaupt bestehen und welche Maßnahmen noch getroffen werden können, um einerseits eine gerichtlich verwertbare Beweissicherung durchzuführen und andererseits forensische Aufbereitung zu betreiben.

Dem Sachbearbeiter werden darüber hinaus auch Kenntnisse vermittelt, wie sich das Tätervorgehen bei Home-Checking durch Überwindung von Türen und Fenstern beim Eindringen in ein Objekt darstellen und wie hier die Nachweise erbracht werden, um diese Begehungsart belegen zu können.

Letztlich werden noch verschiedene Möglichkeiten der Schlüsselnachfertigung präsentiert, die Grundlagen sind, welche weiteren Möglichkeiten neben dem klassischen Schlüsselkopieren es gibt und wie die Verwendung dieser „Nachschlüssel“ nachgewiesen werden kann.

Die praktische Vorführung der Laboruntersuchung und die Inaugenscheinnahme des Geräte-Equipments sollen abschließend dem Sachbearbeiter darüber einen Einblick geben, wie die kriminaltechnische Untersuchung für die Erstellung eines forensischen Gutachtens erfolgt.

Ferner werden die Feststellungen und Datenerhebungen des Fachbereichs „GÖTH Schadenaufklärung“ und die umfangreichen Möglichkeiten aufgezeigt. Dies beinhaltet auch die Erlangung „weiterer Daten“, die in der Kommunikation zwischen Fahrzeug und Provider des Herstellers übertragen und aufgezeichnet werden.

Dem so geschulten Schadenregulierer werden bei der Bearbeitung des Entwendungsschadens eines Kraftfahrzeuges erweiterte Fähigkeiten zur Verfügung stehen, um zu unterscheiden, ob hier tatsächlich eine Entwendung durch Fremdtäter oder der Verdacht einer Vortäuschungshandlung vorliegt.

Dies hat darüber hinaus Auswirkungen, dass eine gerechtfertigte Schadenregulierung schnellstmöglich erfolgten kann, hingegen eine Schadenregulierung unterbleibt, wenn nach Abschluss aller Überprüfungen eine Ablehnung ausgesprochen werden kann.

Das Seminarangebot bezieht sich auf eine Teilnehmerzahl von 16 Personen, die Mitarbeiter von Versicherungen, Polizei o. ä. sind. Einzelanmeldungen werden nur zu speziell dazu ausgeschriebenen Seminaren angenommen.

Der Seminarpreis wird für Einzelanmeldungen zu einem Preis von 290,00 €. pro Teilnehmer angeboten. Soweit das Seminar von einem Auftraggeber angemeldet wird, beträgt der Sonderpreis 4200,00 €. Dazu kommt die gesetzliche Mehrwertsteuer.

In diesem Betrag sind sämtliche Pausengetränke und Snacks sowie das gemeinsame Abendessen enthalten.

Ferner sind sämtliche Materialien, die bei Versuchen und praktischen Handhabungen beschädigt oder zerstört werden, im Seminarpreis enthalten.

Es ist erwünscht, dass die Seminarteilnehmer mit ihrem mitgebrachten Fotogerät während der Vorführungen Aufnahmen erstellen, um so für die tägliche Arbeit Basisgrundlagen zu erhalten. Ergänzend werden Seminarunterlagen ausgegeben.

Soweit Seminarteilnehmer Übernachtungsmöglichkeiten wünschen, sollte dies rechtzeitig mitgeteilt werden. Entsprechende Hotelreservierungen können von hier zu günstigen Preisen vermittelt werden.

Das Zweitagesseminar hat folgenden Inhalt:

  1. Vorstellung der Aufbrucharten und Nachweismöglichkeiten bei Entwendungen nach Auf- und Einbrüchen bei Fahrzeugen
  • Präsentation verschiedener Öffnungswerkzeuge
  • Vorstellung der mechanischen Überwindung der Tür- und Kofferraumsicherungen
  • Nachweismöglichkeiten anhand kriminaltechnischer Spuren
  1. Vorstellung der Arten von Wegfahrsperren
  • Kritische Betrachtung von Wegfahrsperren
  • In der Praxis angewandte Überwindungstechniken der verschiedenen Systeme
  • Vorstellung von neuesten elektronischen Überwindungssystemen
  • Nachweismöglichkeiten der erzeugten elektronischen „Spuren“

K a f f e e p a u s e

  1. Praktische Vorführung:
  • Eindringen in das Fahrzeug (mechanische Sicherung)
  • Zerstörung Scheiben
  • Überwindung Türsicherungen
  • Praktische Anwendung verschiedener Werkzeuge (Tools)
  • Auswertung und Besprechung der erarbeiteten Ergebnisse der Spuren
  • Besprechung der Spurenbilder
  1. Praktische Vorführung (elektronische Sicherung):
  • Untersuchung am Fahrzeug
  • Auslesen der Speicherbausteine
  • Mikroskopische Untersuchungsmöglichkeiten und Besprechung der Auswertungsergebnisse

A b e n d v e r a n s t a l t u n g

  1. Überblicke der Überwindungsarten bei Objekten
  • Bei Entwendungen von Schlüsseln aus Haus oder Wohnung (Home-Checking)
  • Nachweismöglichkeiten
  1. Schlüsselnachfertigung:
  • Präsentation verschiedener Möglichkeiten
  • Impressionstechnik/Abformverfahren
  • Nachweismöglichkeiten
  1. Kriminaltechnische Untersuchungsmöglichkeiten und Spurenauswertungen
  • Präsentation im Labor (digitale Fotografie, Mikroskopie, Raster-Elektronen-Mikroskop, etc.)
  1. Abschlussbesprechung

Zweitages-Seminar: Kriminaltechnische Untersuchungen an Brand- und Einbruchsobjekten

Das von hier im Kriminaltechnischen Prüflabor GÖTH GmbH durchgeführte zweitägige Seminar hat im Wesentlichen das Ziel, dass die Spurensicherungskräfte und Kriminaltechniker der Polizei sowie die Schadenregulierer der Versicherer Kenntnis darüber erlangen, welche Spuren bei der Überwindung von Türen, Fenstern und sonstigen Gebäudesicherungen an Objekten, die von Tätern gewaltsam angegangen wurden, entstehen. Dies sowohl an reinen Einbruchsobjekten als auch an Brandobjekten, wenn durch die Brandursachensachverständigen eine vorsätzliche Inbrandsetzung in dem Objekt festgestellt wurde.

Die so geschulten Spurensicherer oder Schadenregulierer werden künftig bei einer Erstbesichtigung an Einbruchsobjekten sehr aufmerksam das vorhandene Fenster oder die Tür, durch welche der oder die Täter eingedrungen sein sollen, und die daran befindlichen Spuren gezielt in Augenschein nehmen können.

Das Seminar soll vermitteln, dass Fakten im Rahmen der Schadenbearbeitung erkannt werden, die den weiteren Verlauf erheblich beeinflussen.

So werden einerseits die Grundlagen für die Ablehnungen der Schadenregulierung durch den Versicherer ebenso wie die gerechtfertigte Begleichung des Schadens im Falle korrekter Einbruchspuren erarbeitet.

Für die Spurensicherer der Polizei werden umfangreiche Kenntnisse über echte oder vorgetäuschte Spuren im Hinblick auf den ständigen Wandel der Werkzeugarten erlangt.

Insoweit ergibt sich auch eine Beauftragung zur Begutachtung in der Regel nur noch dann, wenn die Spurenmerkmale bei der Betrachtung mit dem „geschulten Auge“ ein entsprechendes Gutachten erfordern.

Darüber hinaus werden dem Versicherer durch die erweiterten Kenntnisse seiner Schadenregulierer massive Einsparungen der Fremdbeauftragungskosten erfolgen.

Bei Brandobjekten sollte eine Untersuchung immer dann in Auftrag gegeben werden, wenn durch die sichtbaren Umstände oder durch Untersuchungen durch den Brandursachensachverständigen eine vorsätzliche Inbrandsetzung des Objektes angenommen wird. Ziel der nachfolgenden Untersuchung ist die Feststellung, wie der oder die „Brandstifter“ in das Objekt vor der Inbrandsetzung gelangten oder ob ein Zugangsberechtigter den Brand herbeigeführt hat.

Weiterhin geben die Vorstellungen der kriminaltechnischen Laboruntersuchungen Kenntnis darüber, welche weiteren Möglichkeiten von den Tätern wahrgenommen werden, um Türen und Fenster auch ohne äußerlich sichtbare Spuren zu überwinden und welche Werkzeuge dabei Verwendung finden.

Die Präsentation der Laboruntersuchungen gibt Erkenntnisse darüber, dass über das mit dem bloßen Auge sichtbare Spurenbild hinaus noch eine Vielzahl von Nachweismöglichkeiten besteht, die die Verwendung der verschiedensten Sperrwerkzeuge als Ursache haben können.

Letztlich werden auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie der oder die Täter zu weiteren Schlüsseln gelangen können und wie dazu die entsprechenden Nachweismöglichkeiten sind.

Schadenregulierung bei einem Einsatz von elektronischen Schließsystemen stellt eine geänderte Vorgehensweise dar. Oft ist hier, wegen der begrenzten Speicherkapazität der Zylinder, eine sehr kurzfristige Untersuchung erforderlich. Hier wird insbesondere auf die auf dem Markt vertriebenen Sicherungssysteme und deren Überwindungs- und Nachweismöglichkeiten hingewiesen.

Das Seminarangebot bezieht sich auf eine Teilnehmerzahl von 16 Personen, die Mitarbeiter von Versicherungen, Polizei o. ä. sind.

Dadurch ist gewährleistet, dass jeder Seminarteilnehmer die Gelegenheit erhält, selbst an den zur Verfügung stehenden Türen und Fenstern mit den entsprechenden Werkzeugen eine Überwindung auszuführen, um anschließend das erzeugte Spurenbild zu betrachten und zu bewerten.

Das Seminar wird für Einzelanmeldungen zu einem Preis von 290,00 €, pro Teilnehmer angeboten. Soweit das Seminar von einem Auftraggeber angemeldet wird, beträgt der Sonderpreis 4200,00 €. Dazu kommt die gesetzliche Mehrwertsteuer.

In diesem Betrag sind sämtliche Pausengetränke und Snacks sowie das gemeinsame Abendessen enthalten.

Ferner sind sämtliche Materialien, die bei Versuchen und praktischen Handhabungen beschädigt oder zerstört werden, im Seminarpreis enthalten.

Es ist erwünscht, dass die Seminarteilnehmer mit ihrem mitgebrachten Fotogerät während der Vorführungen Aufnahmen erstellen, um so für die tägliche Arbeit Basisgrundlagen zu erhalten. Ergänzend werden Seminarunterlagen ausgegeben.

Soweit Seminarteilnehmer Übernachtungsmöglichkeiten wünschen, sollte dies rechtzeitig mitgeteilt werden. Entsprechende Hotelreservierungen können von hier zu günstigen Preisen vermittelt werden.

 

Das Zweitagesseminar hat folgenden Inhalt:

  1. Untersuchungen an Brandobjekten sowie Einbruchstatorten
  • Untersuchungen an Glas, Glasbruch, Angriffsrichtungsbestimmung, Glasschneidespuren usw.
  • Voraussetzungen für die Durchführung einer Untersuchung
  1. Untersuchungen an Fensterverschlusseinrichtungen
  • am Brandobjekt
  • am Einbruchsobjekt
  1. Auswertungen der bei der Werkzeugeinwirkung verursachten Spuren an Fenstern
  1. Untersuchungen an Türen
  • am Brandobjekt
  • am Einbruchsobjekt
  1. Spurenauswertung der durch die Werkzeuge verursachten Spurenmerkmale an Holztüren, Kunststofftüren, Metallrohrrahmentüren

K a f f e e p a u s e

  1. Praktische Vorführungen:
  • Überwindung von Fenstern mit den verschiedensten Werkzeugen
  • Auswertung der Spurenmerkmale,
  • Überwindungen von Türen mit Hebelwerkzeugen
  • Auswertung der Spurenmerkmale
  • Überwindungen von Schließzylindern in Türen
  • Auswertung von Spurenmerkmalen
  • Zerstörungen von Scheiben
  • Auswertungen der Spurenmerkmale und Hinweise zur Angriffsrichtungsbestimmung
  1. Darstellung der mikroskopischen Untersuchungsmöglichkeiten und Besprechung der Auswertungsergebnisse

A b e n d v e r a n s t a l t u n g

2. Seminartag

  1. Darstellung von elektronischen Schließsystemen
  • Überwindungsmöglichkeiten
  • Nachweis von Spuren
  1. Darstellung der Möglichkeiten der Schlüsselnachfertigung
  • durch klassische und berührungslose Abtastverfahren
  • durch Herstellung eines Modell- oder Gussschlüssels
  • durch Herstellung in der Impressionstechnik
  1. Schlüsselverluste bei GHS-, HS- und Z-Anlagen
  • Wie werden Berechnungen zur Schadenhöhe vorgenommen?
  • Welche Voraussetzungen sind für die Berechnung erforderlich?
  • Wann ist eine Schließanlage nicht mehr ersatzfähig?
  1. Laborbegehung:
  • Präsentation der digitalen Fototechnik und Bilderstellung
  • Mikroskopie mit dem Stereo-Zoom-Mikroskop
  • Mikroskopie mit dem Raster-Elektronen-Mikroskop
  1. Abschlussbesprechung
Anmeldung

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